Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe
Unter dieser Bezeichnung bietet die Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur e.V. mit Postfach in Frankfurt jährlich ihre Kalender an. Außerdem werden "wundertätige Medaillen" und Rosenkränze usw. angeboten.
Wer hinter dieser Organisation steckt blieb zunächst unbekannt.
Wie das Bistumsblatt mitteilt, ist diese Organisation ohne kirchliche Anbindung
http://www.bistumsblatt.paulinus.de/archiv/0412/titel3.htm
„Stopp Gotteslästerung jetzt“ stand auf einer Postwurfsendung, die Anfang März vielen Haushalten im Bistum zugestellt wurde und Leser-Nachfragen auslöste. Absender des Protests gegen eine Hamburger Ausstellung war die „Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe – Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur e. V.“ in Frankfurt.
Der Verein macht laut dem Bistums-Sektenbeauftragten Matthias Neff durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam, die meist mit Überweisungswünschen verbunden sind.
Mehrere Diözesen weisen darauf hin, dass der Verein nicht im Auftrag der kath. Kirche tätig ist und „keinerlei kirchliche Unterstützung hat“.
Eine Gemeinnützigkeit der Vereinigung besteht nicht.
Bistum Trier zuletzt im Kirchlichen Amtsblatt vom 15. Februar 1998
unter http://www.bistumsblatt.paulinus.de/archiv/0412/titel3.htm
Neu:
Obwohl sich die kath. Kirche auf der einen Seite von dieser Organisation distanziert, wird über diverse LINKS deutlich, dass diese doch wieder mit dieser ominösen Bewegung in guter Verbindung steht.
Zunächst gelangt man über http://tfp.org/de/dvck/marienshilfe/ auf die Seite der Vereinigung
"Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe eine Aktion der DVCK e.V."
Unter http://tfp.org/de/dvck/links.htm gelangt man zum Forum "geistige Wende" . Folgt man dort dem LINK http://www.ik-muenster.de/ trifft man auf keinen geringeren, als den früheren Augsburger Bischof Stimpfle der durch "Vertuschungsskandale" zum Thema sexueller Missbrauch an Kindern unrühmlich bekannt wurde. So schließt sich wieder der Kreis.
Die klare Warnung des Bistums Trier erscheint einem schon fast wie ein schlechter Witz. Aus dieser Recherche entwickelt sich ein Doppelspiel der Kirche. Offiziell wird vor dieser Organisation gewarnt, inoffiziell arbeiten wichtige Herrschaften des Klerus doch zusammen. OPUS DEI lässt grüßen.
Auszug der Zeitung WELT
Fundamentalistische Initiative fordert auf Postkarten Stopp der "gotteslästerlichen" Ausstellung
Mit einer Postkarten-Aktion versucht eine christliche Initiative, die Ausstellung "Corpus Christi" im Internationalen Haus der Photographie in den Deichtorhallen zu stoppen. Die dort gezeigten Fotografien seien "gotteslästerlich, obszön und blasphemischer Natur" heißt es auf den Karten, von denen rund 2000 in den vergangenen Tagen bei den Ausstellern eingegangen sind. Mehrere hundert Karten wurden an die Hamburg-Redaktion der WELT geschickt. Absender ist die "Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe", inititiiert von der Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur (DVCK) aus Frankfurt am Main.
Die Organisation hat sich auch in Österreich etabliert und ist dort unter der Internetadresse
Auch das Wiener Diözesanblatt, 137. Jahrgang, Nr. 10, Oktober 1999 warnt vor der
Aktion "Österreich braucht Mariens Hilfe "
Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass die Aktion "Österreich braucht Mariens Hilfe", die sich als "Initiative der Österreichischen Jugend für eine Christlich-kulturelle Gemeinsamkeit innerhalb des Deutschsprachigen Raumes" bezeichnet, keinerlei offizielle kirchliche Anerkennung oder Unterstützung hat. Die genannte "Aktion" tritt mit verschiedenen Initiativen, Publikationen und Bitten um finanzielle Unterstützung an die Bevölkerung heran.
Wiener Diözesanblatt, 137. Jahrgang, Nr. 10, Oktober 1999
Trotz dieses klaren Hinweises hindert dies Herrn Gersdorff nicht in Österreich so zu tun, als gäbe es diese Warnungen gar nicht.
In einem Schreiben an die österreichische Jugend schreibt ein Herr Mathias von Gersdorff
Auszug:
Österreichische Jugend für eine Christlich-kulturelle Gemeinsamkeit innerhalb des Deutschsprachigen Raumes
Liebe Freunde der Muttergottes,
mein Name ist Mathias von Gersdorff und ich freue mich, Ihnen unseren Verein “Österreichische Jugend C.G.D.R” präsentieren zu können. Unser Verein wurde 1995 in Wien gegründet. Die Gründer sind katholische Laien, die das Marianische Apostolat in Österreich verbreiten wollen, um die moralische und religiöse Krise in unserem Land zu bekämpfen.
Wir wollen so oft als möglich die Lösung für diese Krise aufzeigen: die Beachtung der 10 Gebote Gottes und die Verehrung der Heiligen Jungfrau, durch das tägliche Rosenkranzgebet.
Unser bisheriges Apostolat einschließlich Oktober 2002:
Verbreitung der Botschaft von Fatima: 3 Mio. Haushalte wurden dazu eingeladen, die Botschaft von Fatima kennen zu lernen;
Verbreitung des Rosenkranzes: 1 Mio. Haushalten wurde empfohlen, den Rosenkranz täglich zu beten;
Verbreitung der Wundertätigen Medaille: 2,1 Mio. Haushalte erhielten ein Faltblatt mit der Möglichkeit die Wundertätige Medaille zu bestellen.
Schriftenapostolat: 160.000 Exemplare verschiedener Bücher und Hefte wurden durch diese Initiative verbreitet:
Auch 62.200 Exemplare des marianischen Kalenders wurden in der Adventzeit versandt.
Ebenso 17.000 Rosenkränze und 36.100 Wundertätige Medaillen
Über 13.000 Rosenkranzgebete für die Bekehrung der Welt und für den Frieden wurden nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001 an unsere Liebe Frau von Fatima gerichtet.
Aber dies ist nur der Anfang, wir haben viel mehr geplant.
Das alles wird erst möglich, wenn viele Katholiken in Österreich die Heilige Jungfrau Maria verehren. Beteiligen Sie sich an unserer Aktion!
Werden Sie Mitglied bei der “Aktion Österreich braucht Mariens Hilfe”
Diese Internetseite erweckt zumindest den Eindruck, als handele es sich um eine katholische Organisation.
Weiter sollten sich die Finanzbehörden um die erheblichen "Einnahmequellen" kümmern. Wo gehen die Gelder hin?
Die Verantwortlichen der österreichischen Bischofskonferenz, die ja stets ihre "Spitzel" im Internet haben, dulden bis heute, wie hier Menschen getäuscht werden. Bisher keine Reaktion diese irreführende Werbung zu unterlassen. Sollten die "inoffiziellen Verbindungen" zu Priestern und Bischöfen ebenso gut laufen wie in Deutschland, ist verständlich, weshalb diese Täuschung geduldet wird. Man gewinnt den Eindruck, es handle sich um eine weitere "Tarnorganisation" der katholischen Kirche.
http://www.fatima.at/ zu finden |
Haben Sie gespendet?