Die beiden Ausländerinnen wurden jeweils zu einem Monat Haft verurteilt. Die dortige Polizei hat außerdem Transvestiten im Visier.
Trotz des hohen Ausländeranteils von rund 80 Prozent will das arabische Golfemirat Dubai seine islamisch-konservative Sexualmoral verteidigen. Die Zeitung Gulf News berichtete am Montag, ein Gericht in Dubai habe zwei Ausländerinnen zu jeweils einem Monat Haft verurteilt, weil sie einander an einem Strand geküsst und berührt haben sollen. Nach der Verbüßung ihrer Haftstrafen sollen die 30 Jahre alte Libanesin und die 36 Jahre alte Bulgarin abgeschoben werden.
Die Polizei von Dubai habe außerdem unter dem Motto "Unsere gesellschaftlichen Werte sind wertvoll (...) lasst sie uns verteidigen" eine Kampagne gegen Transvestiten begonnen, berichtete die Zeitung. Wer sich kleide und benehme wie ein Angehöriger des anderen Geschlechts, müsse mit einer Anklage wegen "unanständigen Verhaltens in der Öffentlichkeit" rechnen, hieß es. Dies gelte sowohl für Männer als auch für Frauen. Prostitution ist in dem Emirat offiziell verboten, wird aber geduldet. Ein Großteil der Prostituierten von Dubai stammt aus Russland und Asien.
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