Er unterstellt Seehofer eine gespaltene Persönlichkeit und fordert, er gehöre zum Arzt und nicht auf einen Ministersessel.
Wörtlich: " (...) Oder ist er eine gespaltene Persönlichkeit? Dann ist er schizophren und gehört zum Arzt, aber nicht auf einen Ministersessel(...)"
Wie groß ist das Gejammer von Bischöfen, wenn eine "Boulevardzeitung" es wagt, sich kritisch gegen die katholischen Kirche zu äußern.. Da wird von einer "Schmierenzeitung" unterster Schublade gewettert und gejammert. . Geht es jedoch darum, gegen Politiker und andere Personen zu hetzen, die nicht den Wertvorstellungen rechter katholischer Kleriker entspricht, bedient man sich ausgerechnet der "Boulevardzeitung" wie dem "Kölner Express".
Gerade der Kölner Kardinal Meisner sollte hier nicht den dicken Moralapostel spielen.
Er vertritt eine Kirche, die es in vielen Fällen mit Moral und christlichen Wertvorstellungen nicht ernst nahm. Tausende von Kindern wurden durch katholische Priester nicht nur sexuell misshandelt, sondern auch missbraucht. Wie viele Jungen und Mädchen fielen pädophilen Klerikern in Heimen oder als Ministranten zum Opfer.
Da wurden Fälle vertuscht und die Opfer als "Lügner" hingestellt. Darüber schweigt der gnädige Kardinal lieber.
Ganz selbstverständlich hielt er die Totenmesse für seinen geschätzten Kollegen und "Sexualverbrecher", dem ehemaligen Kardinal Groer aus Wien dem vorgeworfen wurde, sich an ehemaligen Schülern sexuell vergriffen zu haben.
Damals waren die Katholiken in Österreich und Deutschland erschüttert. Ein "Erdbeben" gegen diese Doppelmoral erschütterte den deutschsprachigen Raum. Meisner und andere Bischöfe schweigen bis heute dazu.
Um so eifriger wettert er nun gegen Horst Seehofer und wirft diesem christliche Unmoral vor, der in seinen Augen als Kandidat der CSU ungeeignet sei. Er bezeichnet Seehofer gar als schizophrene Persönlichkeit, der eher zum Arzt gehört.
Die rechtsradikale katholische Szene wie kreuz.net, die KPE, das Engelwerk, die Petrusbruderschaft, Radio Horeb usw. werden entzückt sein, was ihr rechter Kardinal so von sich gibt.
Mir ist ein Horst Seehofer, der sich als Mensch mit Fehlern zeigt und offen dazu steht lieber, als solch klerikale "Wichtigtuer" und falsche "Moralapostel" , die über das Leid unzähliger seelisch und psychisch angeschlagener und durch die Kirche geschundener ehemalige Heimkinder , Schüler und Ministranten hinweggehen.
Sie behandelten diese Opfer bisher wie den letzten Dreck, ihnen war es nicht wichtig, wie diese mit dem Leid fertig wurden.
Über Herrn Seehofer sind derartige Dinge nie bekannt geworden, er schenkt einem Kind wenn es wahr ist ein neues Leben, ganz im Sinne der Kirche, ein Kind, dass es sicher mal besser hat als von perversen "Schützlingen" der katholischen Kirche vergewaltigt und missbraucht zu werden.
Bisher ist er als einer der wenigen Politiker mit Anstand und Menschlichkeit aufgefallen, was man von Kardinal Meisner mit seinen ausfälligen Bemerkungen nicht gerade behaupten kann.
Darum gilt auch für Meisner der Satz:
"Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen".
Seite 2: weitere Informationen
|